Lernende Regionen

Entwicklung und Umsetzung „Lernende Regionen“

Im ländlichen Raum ist das Bildungsniveau nach wie vor geringer als in den Städten und die Abkopplung „Bildungsferner“ vom Arbeitsmarkt schreitet immer weiter voran. Persönlichkeitskompetenzen gewinnen zusätzlich immer mehr an Bedeutung. „Lernen“ und „Qualifizierung“ sind daher ein Baustein in der Zukunftssicherung des ländlichen Raums.

Auf Grund der Entwicklung einer Bildungsstrategie und darauf aufgebauten Qualifizierungsprojekten soll das Ziel erreicht werden, sinnvolle Lernangebote in der Region zu entwickeln und das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Lernens zu stärken. Natürlich will LEADER nicht in irgendeiner Form in Konkurrenz mit bestehenden Bildungseinrichtungen treten, ganz im Gegenteil: Ein Bildungsnetzwerk soll entstehen, das den BewohnerInnen und den Netzwerkpartnern eine verbesserte Regions- und Marktkenntnis bietet, Lernen voneinander und Kooperationsmöglichkeiten erleichtert und die Entwicklung innovativer Projekte fördert.

Das Strategiepapier wird derzeit im Gremium der Schwerpunktverantwortlichen Förderstelle geprüft. Die Inhalte basieren auf Ergebnissen wissenschaftlicher Forschungsarbeit der Unternehmensberatung 3s GmbH.

Stand des Projektes: Projektabschluss.


Hier können Sie die Präsentationen der Ergebnispräsentation vom 27.10.09 downloaden:

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Bildungsberatung für`s Pielachtal


Die ausgebildeten Bildungsberater stehen nicht in Konkurrenz mit anderen beratenden Einrichtungen oder den Bildungsbeauftragten in den Gemeinden. Bildungsberater sind die richtige Anlaufstelle wenn Sie sich beruflich weiterentwickeln bzw. verändern möchten, passende Bildungsangebote suchen und/oder sich über Bildungsförderungen informieren wollen. Die Beratung ist vertraulich, kostenlos, individuell, persönlich und vor Ort. Auch spezielle Lebenssituationen wie SchulabbrecherInnen, ältere ArbeitnehmerInnen, WiedereinsteigerInnen, Menschen mit Behinderung, MigrantInnen, Mobilitätsbenachteiligte, Voll- und NebenswerwerslandwirtInnen etc. werden berücksichtigt.
Die Bildungsberatung NÖ ist ein Projekt des "Forum Erwachsenenbildung NÖ" und entspricht ganz dem Sinne eines Angebotes in derLernenden Region Mostviertel-Mitte!
Nähere Informationen zur Umsetzung im Pielachtal bekommen Sie im Regionalbüro unter:
02722/ 7309-25

 

Gründung einer regionalen Bildungseinrichtung in der LEADER Region -
Vernetzung in der Lernenden Region

Am Montag dem 23. November fand die konstituierende Sitzung des Vereins "regionales Bildungswerk Voralpen" kurz "RBW Voralpen" statt. Unter dem Vorsitz von Bgm. Dir. Herbert Schrittwieser als Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental wude das Konzept des reg. Bildungswerkes vorgestellt.
Mit der Gründung des regionalen Bildungswerks haben wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir nutzen die jahrzehntelange Erfahrung des BHW NÖ in der Bildungsarbeit, wir haben einen zertifizierten regionalen Bildungsanbieter welcher die bestehenden Bildungsangebote in der Region optimal unterstützen kann und für regionale Bildungsthemen haben wir einen Projektträger, welcher im Bildungsbereich die Fördermöglichkeiten des LEADER-Programms nutzen kann. Damit kann der eben erst gestartete Prozess der "lernenden Region" in der Kleinregion Traisen-Gölsental optimal umgesetzt werden", erklärt Mag. (FH) Roland Beck als Kleinregionsmanager und Obmann des regionalen Bildungswerk Voralpen.

Der Vorstand rund um den Obmann wurde von den Vertretern der Mitgliedsgemeinden der Kleinregion Traisen-Gölsental gewählt. Bei der Auswahl der Vorstandsmitglieder wurde besonderes Augenmerk auf den beruflichen Hintergrund gelegt, um eine ausgewogene Interessensverteilung zu gewährleisten. Obmann Stellvertreter ist Mag. Margit Schrittwieser, als Beraterin bei der WKO wird sie die Unternehmersicht vertreten, Corina Anderwald, M.A. Bakk., als Personalentwicklerin bei der NÖGKK vertritt sie Interessen der Arbeitnehmer, Andreas Podlesnic, als selbständiger Schmied vertritt er das Handwerk, Alexandra Renz als Obfrau des Heimat- und Trachtenvereins wird den kulturellen Teil vertreten und Prof. Roland Herold ist u. a. zuständig für Museen.

Das Team hat sich für kommendes Jahr auch schon eine ambitionierte Maßnahmenliste überlegt. Kommendes Jahr soll bereits der erste Bildungskalender der Region erscheinen, welcher alle bestehenden Bildungsangebote in der Kleinregion Traisen-Gölsental enthalten soll. Zukünftig soll auf Basis dieser Erhebungen auch eine Abstimmung unter den verschiedenen Bildungsanbietern möglich sein. Bereits jetzt laufen Bedarfserhebungen über weitere Bildungsangebote in der Region, welche zukünftig gemeinsam mit den bestehenden Bildungsanbietern umgesetzt werden sollen. In den Gemeinden der Region sollen in Kooperation mit der Bildungsberatung NÖ professionelle Bildungsberatungen für die Bevölkerung organisiert werden. Außerdem soll es zukünftig in jeder Gemeinde einen Bildungsverantwortlichen geben, welcher sich um die Bildungsarbeit in der Gemeinde bemüht. Für diese Personen steht eine eigene Ausbildung zur Verfügung, um für die Aufgabe bestens gerüstet zu sein.

Mag. (FH) Anja Gamsjäger als LEADER-Managerin fasste in Ihrem Vortrag zusammen: "Ein Kernpunkt erfolgreicher regionaler Arbeit ist die Vernetzung, welche besonders in unserer Region - Dan der Fokussierung auf die Kleinregionen - exemplarisch gelebt wird. Nun haben wir die Möglichkeit, dieses bewährte Konzept auf die Bildungsarbeit zu übertragen."

 

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Foto RBW-Vorstand: Corina Anderwald, M.A. Bakk. / Andreas Podlesnic / Mag. (FH) Roland Beck / Alexandra Renz / Mag. Margit Schrittwieser / Martin Schacherl / Prof. Roland Herold