Letzte Woche waren die niederösterreichischen LEADER-ManagerInnen zu Abstimmungsgesprächen in der
Schaltzentrale der Europäischen Union. Wir konnten uns einen Einblick in die
Arbeit in Brüssel und vor allem in die Planungen für die zukünftige
Programmperiode verschaffen!
Untermalt mit zahlreichen Beispielen aus unseren Regionen
konnten wir von der Bedeutung und Innovationskraft von LEADER für
Niederösterreich berichten. Die gute Nachricht vorweg: LEADER wird auch in der kommenden Förderperiode nach
2020 wieder fixer Bestandteil der Ländlichen Entwicklung in Europa sein. LEADER
ist zwar nur ein schmales Segment der gesamten Kohäsionspolitik der
Europäischen Union, doch durch seinen Bottom up-Ansatz von besonders großer
Bedeutung. In Summe fließen mehr als 90% des EU-Budgets wieder zurück in die
europäischen Regionen.
In der regionalen und nationalen Berichterstattung wird die
EU häufig wie ein eigener Staat dargestellt, der unabhängig von den
Nationalstaaten agiert und entscheidet. In Wahrheit sind es die Vertreter aller
EU-Staaten die gemeinsam über die Art und Weise des Zusammenlebens in einem
friedlichen, demokratischen Europa verhandeln. Dabei soll es keine Gewinner und
Verlierer geben, sondern für alle Seiten tragbare Kompromisse. Die
Nationalregierungen sind dabei im Rat der Europäischen Union vertreten, während
das Europäische Parlament, als einzige direkt gewählte supranationale
Institution weltweit, die Interessen der EU-BürgerInnen vertritt.
Wir
danken unseren Gesprächspartnern im Europäischen Parlament, der Europäischen
Kommission, dem Rat der Europäischen Union, dem Verbindungsbüro für
Niederösterreich, der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel, dem
Europäischen Ausschuss der Regionen und dem Europäischen Netzwerk für die
Entwicklung des Ländlichen Raums.