Europa fängt in der Gemeinde an.

Veröffentlichungsdatum17.10.2018
20181010_083610

Letzte Woche waren die niederösterreichischen LEADER-ManagerInnen zu Abstimmungsgesprächen in der Schaltzentrale der Europäischen Union. Wir konnten uns einen Einblick in die Arbeit in Brüssel und vor allem in die Planungen für die zukünftige Programmperiode verschaffen!

Untermalt mit zahlreichen Beispielen aus unseren Regionen konnten wir von der Bedeutung und Innovationskraft von LEADER für Niederösterreich berichten. Die gute Nachricht vorweg: LEADER wird auch in der kommenden Förderperiode nach 2020 wieder fixer Bestandteil der Ländlichen Entwicklung in Europa sein. LEADER ist zwar nur ein schmales Segment der gesamten Kohäsionspolitik der Europäischen Union, doch durch seinen Bottom up-Ansatz von besonders großer Bedeutung. In Summe fließen mehr als 90% des EU-Budgets wieder zurück in die europäischen Regionen.

In der regionalen und nationalen Berichterstattung wird die EU häufig wie ein eigener Staat dargestellt, der unabhängig von den Nationalstaaten agiert und entscheidet. In Wahrheit sind es die Vertreter aller EU-Staaten die gemeinsam über die Art und Weise des Zusammenlebens in einem friedlichen, demokratischen Europa verhandeln. Dabei soll es keine Gewinner und Verlierer geben, sondern für alle Seiten tragbare Kompromisse. Die Nationalregierungen sind dabei im Rat der Europäischen Union vertreten, während das Europäische Parlament, als einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit, die Interessen der EU-BürgerInnen vertritt.

Wir danken unseren Gesprächspartnern im Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union, dem Verbindungsbüro für Niederösterreich, der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel, dem Europäischen Ausschuss der Regionen und dem Europäischen Netzwerk für die Entwicklung des Ländlichen Raums.