Jubiläumsfest im Zeichen der Hoffnung

Veröffentlichungsdatum08.05.2018
20 Jahre Esperanza Oberndorf

Gratulation zu 20 Jahren Esperanza in Oberndorf: Obmann der LEADER-Region Bgm. Anton Gonaus, Bgm. Walter Seiberl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Maga Martina Kotzina, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Maga Astrid Weber von der Kinder und Jugendhilfe, Bezirkshauptmann Stellvertreter Christian Pehofer.

In Kinder und Jugendliche zu investieren, bedeutet in unsere Zukunft zu investieren. Am Hof Esperanza (spanisch: „Hoffnung“) in Oberndorf dürfen seit nunmehr 20 Jahren junge Menschen Geborgenheit und Halt finden. Das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur fördert Selbstwert und Verantwortungsgefühl. Bei der Neugestaltung der Außenanlagen und Stallungen konnte die LEADER-Region unter die Arme greifen.

„In den ursprünglichen Stallungen haben wir weder Strom noch Licht gehabt. Jetzt haben wir einen modernen Offenstall, wo alle Tiere einen eigenen Bereich haben und ständig auf Koppeln gehen können. Hier können wir unseren Kindern und Jugendlichen zeigen, wie gehe ich mit Verantwortung über andere Lebewesen um“, berichtet Maga Martina Kotzina über die Verbesserungen nach dem Umbau im Zuge des LEADER-Projektes.

Seit 20 Jahren gibt es den Green Care Betrieb in Oberndorf an der Melk. Die Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit in der tierunterstützten Pädagogik sind in das neue Raumnutzungskonzept eingeflossen. Anfang Mai wurde der 20. Geburtstag der Einrichtung mit einem bunten Hoffest gefeiert. Gründerin und Leiterin Maga Martina Kotzina konnte viele Fest- und Ehrengäste begrüßen: unter ihnen Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin für die Bereiche Gesundheit, Soziales und Jugendwohlfahrt, Landtagsabgeordneten Anton Erber, Oberndorfs Bürgermeister Walter Seiberl, den Obmann der LEADER-Region Mostviertel-Mitte Bgm. Anton Gonaus, die Vermieter des Hofes Theresia und Rudolf Hauer, Nachbarn und Unterstützer von Esperanza, sowie ehemalige HofbewohnerInnen und MitarbeiterInnen.

Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt „Umsetzung eines neuen Nutzungs- und Raumkonzeptes für Esperanza“ zur Förderung ausgewählt. In der Folge wurde das Projekt mit Unterstützung von Bund, Land Niederösterreich und Europäischer Union gefördert.