
Gratulation zu 20 Jahren Esperanza in Oberndorf: Obmann der LEADER-Region Bgm. Anton Gonaus, Bgm. Walter Seiberl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Maga Martina Kotzina, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Maga Astrid Weber von der Kinder und Jugendhilfe, Bezirkshauptmann Stellvertreter Christian Pehofer.
©LEADER-Region Mostviertel-Mitte
In Kinder und
Jugendliche zu investieren, bedeutet in unsere Zukunft zu investieren. Am Hof
Esperanza (spanisch: „Hoffnung“) in Oberndorf dürfen seit nunmehr 20 Jahren
junge Menschen Geborgenheit und Halt finden. Das Zusammenspiel von Mensch, Tier
und Natur fördert Selbstwert und Verantwortungsgefühl. Bei der Neugestaltung
der Außenanlagen und Stallungen konnte die LEADER-Region unter die Arme
greifen.
„In den ursprünglichen Stallungen haben wir weder Strom noch
Licht gehabt. Jetzt haben wir einen modernen Offenstall, wo alle Tiere einen
eigenen Bereich haben und ständig auf Koppeln gehen können. Hier können wir
unseren Kindern und Jugendlichen zeigen, wie gehe ich mit Verantwortung über
andere Lebewesen um“, berichtet Maga Martina Kotzina über die
Verbesserungen nach dem Umbau im Zuge des LEADER-Projektes.
Seit 20 Jahren gibt es den Green Care Betrieb in Oberndorf
an der Melk. Die Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit in der
tierunterstützten Pädagogik sind in das neue Raumnutzungskonzept eingeflossen.
Anfang Mai wurde der 20. Geburtstag der Einrichtung mit einem bunten Hoffest
gefeiert. Gründerin und Leiterin Maga Martina Kotzina konnte viele
Fest- und Ehrengäste begrüßen: unter ihnen Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin
für die Bereiche Gesundheit, Soziales und Jugendwohlfahrt, Landtagsabgeordneten
Anton Erber, Oberndorfs Bürgermeister Walter Seiberl, den Obmann der
LEADER-Region Mostviertel-Mitte Bgm. Anton Gonaus, die Vermieter des Hofes
Theresia und Rudolf Hauer, Nachbarn und Unterstützer von Esperanza, sowie
ehemalige HofbewohnerInnen und MitarbeiterInnen.
Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat gemäß ihrer lokalen
Entwicklungsstrategie das Projekt „Umsetzung eines neuen Nutzungs- und
Raumkonzeptes für Esperanza“ zur Förderung ausgewählt. In der Folge wurde das
Projekt mit Unterstützung von Bund, Land Niederösterreich und Europäischer
Union gefördert.