PAG besucht Hofstettner Genussladen

Veröffentlichungsdatum02.03.2026
PAG-Mitglieder im Hofstettner Genussladen

PAG besucht Hofstettner Genussladen
Im Bürger- und Gemeindezentrum in Hofstetten-Grünau fand Ende Februar die Sitzung des Projektauswahlgremiums der LEADER-Region statt. Durch den Abend führte LEADER-Obmann Bgm. Manfred Roitner, der die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit und innovativer Projekte für die Weiterentwicklung der Region unterstrich.

Erfolgsmodell Hofstettner Genussladen
Ein besonderer Programmpunkt war die Besichtigung des Hofstettner Genussladens. Obmann Josef Stückler präsentierte den interessierten Gremiumsmitgliedern das erfolgreiche Konzept des von Landwirten getragenen Vereins. Seit mittlerweile sechs Jahren besteht der Genussladen und hat sich nach der LEADER-Starthilfe zu einer wichtigen und nachhaltigen Institution entwickelt. Herr Stückler erklärte, wie der Einkauf im Laden organisiert ist, berichtete von zahlreichen treuen Stammkundinnen und Stammkunden und betonte die Vorteile des Standorts im gut besuchten Bürger- und Gemeindezentrum. Für die bäuerlichen Produzentinnen und Produzenten eröffnet sich hier die Möglichkeit, ihre hochwertigen regionalen Produkte zu fairen Preisen direkt zu vermarkten – gleichzeitig profitieren Konsumentinnen und Konsumenten von Transparenz, Qualität und Regionalität.
https://www.hofstetten-gruenau.gv.at/Hofstettner_Genussladen

 
Jahresbericht beschlossen
Im offiziellen Sitzungsteil wurde unter anderem der Jahresbericht der LEADER-Region für das Ministerium beschlossen. Damit wurde die erfolgreiche Arbeit der LEADER-Region dokumentiert.

 
Naturbasiertes Regenrückhaltesystem als Zukunftsprojekt
Ein weiterer zentraler Beschluss betraf ein innovatives Klimaprojekt: die Errichtung einer Versuchs- und Forschungsanlage für ein naturbasiertes Regenrückhaltesystem.
Aufgrund zunehmender Starkregenereignisse infolge der Klimaerwärmung ist es enorm wichtig, Regenwasserspitzen künftig nicht mehr direkt ins Kanalsystem abzuleiten oder in großen Betonbecken zwischenzuspeichern. Stattdessen wird bei diesem Modell das Wasser frühzeitig in den Boden geführt, wo es Bäumen, Pflanzen und dem Grundwasser zugutekommt.
Mehrere Universitäten begleiten das Projekt wissenschaftlich. Mit diesem Vorhaben setzt die Region ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung, Innovation und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.